
Geschichte
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Kurfürstendamm nach dem Vorbild der Champs-Élysées zum Prachtboulevard ausgebaut, schnell bildete er das Zentrum Berlins.
Seinen damaligen Höhepunkt erreichte der Kurfürstendamm in den Goldenen 20er, das tobende Leben in den unzähligen Cafés, Kabaretts, Theatern, Tanzlokalen und den vielzähligen Geschäften der gehobenen Kategorie verlieh ihm einen weltberühmten Bekanntheitsgrad.
1910 wurde das schon damals als prächtig angesehene Wohngebäude Kurfürstendamm 25 zum Hotel am Zoo umgebaut (Eröffnung 1911), es wurde rasch von den Berühmtheiten der damaligen Zeit als ein Hotel mit besonderer Atmosphäre angenommen, auch Literaten, wie Kästner, Remarque oder Heinrich Mann wohnten wiederholt im Hotel am Zoo.
Nach dem Krieg machte dieses Hotel als Tagungs- und Aufenthaltsort der politischen Größen Schlagzeilen; neben Konrad Adenauer, dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, wohnten und tagten die Verantwortlichen der alliierten Schutzmächte ebenso wie der Vater des Wirtschaftswunders Ludwig Erhard. Das Hotel am Zoo war der politische Mittelpunkt des Nachkriegs-Berlin.
Besonders hervorzuheben ist, dass das Hotel am Zoo in den 50er Jahren auch das offizielle Hotel der Berliner Filmfestspiele, der Berlinale war, während der Filmfestspiele beheimatete das Hotel die Zentrale der Filmfestspielorganisation, nationale wie internationale Leinwandgrößen wohnten im Hotel am Zoo.
